08.02.2018

Benefizspiele am 18. Februar in Wyhl: Im Kurzinterview mit Cheforganisator Christian Ganter

Perfekte Arbeit von Chris Ganter im Vorfeld, der Rest wird von alleine laufen..Wir sind uns sicher... Bild: Verein

Wir haben es vor einigen Tagen schon angekündigt, der langjährige Akteur des FV Sasbach und SC Wyhl, Christian Ganter, kommt das Cheforganisator der obigen Veranstaltung zu Wort..

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"Ich glaube mit Fußball am Kaiserstuhl kann man das schaffen."

DP: Hallo Christian, wie ist die Idee entstanden?

Chris Ganter: Hallo Thomas, im Namen aller Beteiligten möchte ich mich erstmal für die Berichterstattung in Form dieses Interviews bedanken. Durch die Werbung auf Doppelpass dürfte nun jeder Fußballbegeisterte in der Regio über unser Event Bescheid wissen.

Da mein Sohn und die kleine Schwester von Jule zusammen in den Kindergarten gehen, hab ich natürlich schon früh von der Spendenaktion mitbekommen. Dass wir was spenden werden war für meine Frau und mich von Anfang an klar. Ich hab mich dann aber immer wieder gefragt, ob ich nicht mehr machen kann als einfach "nur" Geld zu spenden. Die Hauptaufgabe war es darüber Nachzudenken, wie man es schaffen kann mehrere Menschen an einen Ort zu bekommen.
Ich glaube mit Fußball am Kaiserstuhl kann man das schaffen. Anschließend hab ich mir meine freundschaftlichen Beziehungen zu allen teilnehmenden Teams zu Nutze gemacht, und dass Ding ist ins Rollen gekommen.

Ein Dank möchte ich an alle Trainerkollegen der Mannschaften richten. Nach meinem Anruf hat es keine 24 Stunden gedauert bis ich "alle" Zusagen hatte. Auch haben sich vier Schiedsrichter von sich aus gemeldet, dass sie gerne helfen würden und die Spiele leiten werden. Die größte Herausforderung war auf Grund der Jahreszeit natürlich der Austragungsort. In diesem Fall geht ein rießen Dankeschön an den SC Wyhl mit seiner Vorstandschaft die der Idee von Anfang an positiv gegenüber stand.


DP: Ein attraktives Teilnehmerfeld,in dieser Konstellation wird man so schnell nicht mehr zusammen kommen?


Chris Ganter: Ja ein absolut gutes Teilnehmerfeld für dieses Event. sechs Teams aus einem Umkreis von vielleicht 10 Km. Sportlich mit dem TUS Königschaffhausen und dem SVJechtingen zwei Spitzenteams aus der Kreisliga B1. Mit Kiechlinsbergen dem Tabellenführer aus der Kreis A sowie dem FV Sasbach der den ein oder anderen überragenden Kicker in seinen Reihen hat. Mit dem SV Endingen und dem SC Wyhl dann die sportlichen Nr. 2 und 3 hinter dem BSC vom Kaiserstuhl. Was will man mehr.

Warum sollte man sich nicht wieder in dieser oder ähnlicher Konstellation zum Fußballspielen treffen? Sofern unser Event von Erfolg gekrönt sein sollte, kann ich es mir durchaus vorstellen, dass es eventuell zu einer Wiederholung kommt. Es gibt mit Sicherheit noch genügend hilfsbedürftige Menschen in unserer Gegen, denen man so (einfach) unter die Arme greifen kann.

DP: Wenn der Wettergott für die Benefiz-Sache mitspielt, wird es Im Fehrenwert-Stadion eine schöne Kulisse geben? Mit wie vielen Zuschauern ist zu rechnen?

Chris Ganter: Da das Event im Winter von statten geht ist es schwierig zu sagen. Ich glaube dass alle Beteiligten ihr Möglichstes getan haben um Werbung zu machen.
Mein Traum wäre es, wenn es jedem teilnehmenden Verein gelingt, 100 Leute auf den Sportplatz mit nach Wyhl zubringen. In Summe wären dass schon mal 600. Liest sich irgendwie verrückt aber bei gutem Wetter ne machbare Sache wie ich denke.

DP: Es ist damit zu rechnen, dass der eine oder andere Fußballfan mit Kind und Kegel erscheint. Keiner wird hungrig oder durstig nach Hause gehen, dazu Fußball erster Klasse. Das Gesamtpaket stimmt?


Chris Ganter: Das Gesamtpaket wird passen da bin ich mir zu 100 Prozent sicher. Ich kann es mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass es schonmal jemanden gegeben hat, der hungrig, geschweige denn durstig vom Wyhler Sportplatz nach Hause gegangen ist. Und dass wird auch diesmal nicht der Fall sein.
Wir freuen uns über jeden, der den Weg an diesem Tag ins Wyhler Fehrenwert findet, egal ob er sich schlussendlich für Fußball interessiert oder nicht. Und wenn man sich für Fußball aus der Regio interessiert, kann man mit Sicherheit drei interessante Matches verfolgen. Die Teams stehen mitten in der Vorbereitung und kurz vor dem Start in die Rückrunde. Da will sich bestimmt der eine oder andere Spieler seinem Trainer anbieten. Und mit Sicherheit will auch keines der Teams vor einer geilen Kulisse ein Derby verlieren.

DP: Wer ist letztendlich für die Bewirtung verantwortlich?

Chris Ganter: Der SC Wyhl hat sich auch hier bereit erklärt dies zu übernehmen. Laut meines Wissens, wollen Sie sogar diese Einnahmen spenden. Den Wyhlern gilt ein großer Dank, ich kann es nicht oft genug sagen.


"Ja, es kann gut möglich sein dass ich nächste Saison wieder ins Trainergeschäft einsteige!"

DP: Zum Schluß noch zwei Fragen zu Deiner Person. Derzeit sind einige Trainerstellen für die nächste Saison vakant, der Name Christian Ganter fällt öfters. Wirst Du auf die Trainerbank zurückkehren, die Meldung wo, wollen wir dann vom betreffenden Verein hören. Wir wollen keinesfalls die laufenden Verhandlungen stören?

Chris Ganter: Ja, es kann gut möglich sein dass ich nächste Saison wieder einsteige.

DP: Beruflich hast du eine neue Stelle bei der Stadt Breisach angetreten , wie gefällt es Dir in der Münsterstadt?


Chris Ganter: Mir gefällt es sehr gut bei der Stadt in Breisach.

DP:Zum Schluß noch ein Aufruf an alle Fußballfans, zum Benefizturnier nach Wyhl zu kommen. Bitte kommt... weil...


Chris Ganter: ganz einfach ihr mit eurem Kommen eine gute Sache unterstützt. Wie ihr vielleicht schon wisst, hat sich Jules Traum vom eigenen Therapiehund, der sie im Alltag begleitet und unterstützt dank überwältigender Spenden bereits erfüllt. Wir, die Trainer der Teams, der SC Wyhl und Ich haben uns dazu entschlossen das Geld trotz des frühzeitig erreichten Spendenziel, Jule zugute kommen zu lassen. Wir sind dem glauben, dass Jule bestimmt noch die ein oder andere Investition in ihrem Leben vor sich hat.



Vielen Dank nochmal an alle die mich beim verwirklichen dieser Idee unterstützt haben.


Grüße

Chris Ganter

Autor: Thomas Rieger

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