16.03.2018

BL Frauen: Im Kurzinterview mit Vivien Hofer, der Torjägerin der SG Ebnet!

Vereinstreue ist angesagt!

Auf Wiedersehen bei der Sportgala 2018? Wir werden sehen! Bild: Verein

Wir wollen in dieser Woche die umfangreiche Vorberichterstattung in den einzelnen Ligen mit einem Kurzinterview mit der Torjägerin der SG Ebnet, Vivien Hofer, abschließen.

Wenn Sie wissen wollen, welchen Profi die SG-Torjägerin als Vorbild hat, sollten Sie ganz einfach das Interview lesen...

"Die Torjägerkanone habe ich 2014 und 2016 bekommen."

Vivien Hofer (3. v.r.) wurde bei der Sportgala 2015/16 in Herbolzheim geehrt! Bild: SDP

SDP: Hallo Vivien, seit wann bist Du eigentlich schon für die SG aktiv?

V.H: Hallo Thomas, ich spiele schon seit 2003 für den SV Ebnet, ich habe dort angefangen Fußball zu spielen.

SDP: Frauen soll man nicht nach dem Alter fragen, doch du bist erst 21 Jahre alt, hast die Karriere noch vor Dir?

V.H: Ich weiß nicht was in Zukunft noch kommt, aber ich habe nicht vor in nächster Zeit mit dem Fußball aufzuhören.

SDP: Wie viele Aufstiege hast Du mit der SG feiern können, wie viel Mal hast du die Torjägerkanone geholt?

V.H: Wir sind schon zwei Mal zusammen aufgestiegen. Das erste Mal in unserem Ersten Jahr als Damenmannschaft, als Meister der Kreisliga B, 2012/2013. In der Saison 2015/2016 sind wir dann als Dritter in die Bezirksliga aufgestiegen.
Die Torjägerkanone habe ich 2014 und 2016 bekommen.

SDP: Du warst zweimal bei der Doppelpass Sportgala, wo du als beste Torjägerin geehrt worden bist. So wie es schaut, kann es in dieser Saison zum dritten Mal werden. Nach der Hälfte der Spieltage hast du bereits 20 Tore erzielt?

V.H: Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich es nicht gerne schaffen würde. Es wäre natürlich schön, aber wichtiger ist es, dass wir als Mannschaft am Ende der Saison so weit oben wie möglich in der Tabelle stehen.

SDP: Eine Torjägerin/ein Torjäger kann nur stark sein, wenn er durch seine Teamkollegen/-innen in Szene gesetzt wird? Das Spiel bei der SG ist stark auf dich zugeschnitten?


V.H: Das stimmt. Ich habe das Glück, die sehr dankbare Position im Sturm spielen zu dürfen. Ich habe eine Super mannschaft hinter mir, die Defensiv wie auch Offensiv eine sehr gute Arbeit macht und mich nach vorne immer wieder gut bedient. Ich muss vorne letztendlich nur noch die Tore machen.

SDP: Die SG Ebnet nach neun Spieltagen auf Platz 3, nur einen Punkt hinter der SG Obermünstertal/Staufen. Ist der Aufstieg in die Landesliga machbar? Würde das Team diese Herausforderung annehmen?

V.H: Es war zu Beginn der Saison nicht unser Ziel aufzusteigen (von manchen wurden wir sogar als Abstiegskandidat gehandelt), aber wenn man nach der Vorrunde so gut wie jetzt dasteht, möchte man natürlich gerne im oberen Tabellendrittel stehen bleiben. Die Rückrunde beginnt allerdings erst noch, da kann noch viel in der Tabelle passieren. Außerdem ist die Konkurrenz sehr stark.




"Ralf kennt uns als Mannschaft inzwischen sehr gut, und schafft es immer wieder das Beste aus uns rauszuholen."

Ralf Morath, der derzeitige Abteilungsleiter Fußball beim SV Ebnet und Trainer der SG-Frauen! Bild: Verein

SDP: Euer Coach ist Ralf Morath, der Abteilungsleiter Fußball und lanjährige Coach der Senioren. Was zeichnet ihn bei seiner Arbeit aus?

V.H: Mit Ralf haben wir einen Trainer der den Verein durch seine langjährige Arbeit in Ebnet sehr gut kennt. Wir haben einen Trainer gesucht und waren froh, dass er sich dazu bereit erklärt hat, uns als Trainer zu übernehmen. Ralf steckt wahnsinnig viel Zeit in unsere Mannschaft und bereitet sich auf Training und Spiele immer sehr gut vor. Er kennt uns als Mannschaft inzwischen sehr gut, und schafft es immer wieder das Beste aus uns rauszuholen.

SDP: Als langjährige Torjägerin bleiben natürlich Angebote anderer Vereine nicht aus? Was ist der Grund, weiterhin für die SG zu spielen?


V.H: Ehrlich gesagt hatte ich noch nicht viele Angebote. Wie gesagt ich spiele schon seit 14 Jahren in Ebnet und der Verein liegt mir daher sehr am Herzen, genauso wie unsere Mannschaft. Ich fühle mich hier sehr wohl und deshalb hat es für mich noch keinen Grund gegeben den Verein zu verlassen.

SDP: Gibt es für Dich einen Torjäger/eine Torjägerin als Vorbild im Frauen-/Herrenfußball?

V.H: Mein großes Vorbild war schon immer Miroslav Klose. Ich glaube deshalb bin ich auch im Sturm gelandet.

Autor: Thomas Rieger

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