10.09.2017

Grafenhausen bleibt zu Hause sieglos

viele Chancen aber keine Tore

Auch wenn das wieder ein paar Euros ins Phrasenschwein kostet - die Fußballweisheiten bewahrheiten sich immer wieder. Wenn man vorne keine Tore macht, verliert man hinten das Spiel. Oder "mit zunehmender Spieldauer baut man den Gegner auf". Der SV Grafenhausen hatte eigentlich alles richtig gemacht. Christian Bär, der Spielertrainer bestellte das Feld, das Wetter passte, die Stimmung war gut und die zahlreichen Zuschauer waren optimistisch.

Zur Halbzeit hätte Grafenhausen schon 4:0 führen können

Und es begann auch sehr gut. Grün-weiß hatte Spiel und Gegener im Griff und ersoielte sich zahlreiche Möglichkeiten. Einzig das zählbare sprang nicht heraus. Zur Halbzeit hätte es gut und gerne 3: oder auch 4:0 stehen können und die Gäste hätten sich nicht mal beschweren dürfen. Hornberg fand in der ersten 45 Minuten nicht statt. Der zweite Durchgang begann wie der erste aufhörte. Der SVG war tonangebend und hatte die Möglichkeiten. Aber man merkte, dass die Spieler vor dem Tor unsicher wurden und mit zunehmender Spielzeit auch ungeduldiger.

Es kam was kommen musste

Die Angriffe wurden nicht konzequent zu Ende gespielt oder die Chancen leichtfertig vertan. Es kam, was kommen musste - der erste ernst zu nehmende Angriff des VFR saß in der 70. Minute durch Dario Morales Garcia. Dadurch wurde natürlich auch die Brust der Gäste deutlich breiter und sie gewannen immer mehr Zweikämpfe. Grafenhausen hatte dennoch zwei weitere sehr gute Einschussmöglichkeiten, aber der Ball wollte nicht ins Tor. Am nächsten Wochenende kommt mit dem SC Kuhbach/Reichenbach der Tabellenletzte nach Grafenhausen.

Autor: Volker Kirn

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