13.03.2019

KL B1: SG Broggingen/Tutschfelden - Zielsetzung in der Kreisliga B

Benni Schneider, Trainer bei der SG Broggingen/Tutschfelden. Bild: Volker Kirn




"Prinzipiell gibt es in der Kreisliga B ja nur ein großes Ziel, den Aufstieg."

SDP: Die SG Broggingen/Tutschfelden führt das Verfolgerduell an, der Punkteabstand nach ganz oben ist aber zu groß?

Benni Schneider: Hallo Volker, hallo Team Doppelpass. In der Momentaufnahme sicherlich. Mit neun Punkten zu Nimburg (Platz drei) und zwölf Punkten zu Teningen (Platz zwei) ist der Abstand schon gewachsen. Aber zu Beginn der Hinrunde hatten wir diese Abstände auch schon mal und nach dem Herbolzheim-Spiel waren wir, durch eine super Serie, kurzzeitig Zweiter. Wenn die "Top Fünf" der Liga sich wieder gegenseitig die Punkte nehmen, können wir ein oder zwei Teams schon noch einholen, vorausgesetzt, wir holen uns fleißig die Punkte.


SDP: Wie definiert man ein Saisonziel, wenn man nicht mehr aufsteigen kann und absteigen ja eh nicht?


BS: Prinzipiell gibt es in der Kreisliga B ja nur ein großes Ziel, den Aufstieg. Aufgeschrieben ist schnell mal was, aber ein Ziel sollte für uns realisierbar sein und, am wichtigsten, von den Spielern umgesetzt werden können. Wir nehmen uns keinen Tabellenplatz als Ziel, sondern orientieren uns an Etappenzielen. Diese können eine kurz- oder längerfristige Bedeutung haben. So können wir uns ggf. Druck nehmen oder auch aufbauen. Einige dieser Ziele konnten wir erreichen und für gute Stimmung sorgen, andere wurden vorerst auf Eis gelegt. Außerdem haben wir zum Ende der Runde Teningen, Heimbach und die SG Weisweil, welche alle bis zum Schluss eventuel noch um die Meisterschaft spielen und wir das Zünglein an der Waage sein können.

SDP: Bist Du mit dem bisherigen Saisonverlauf und vor allem mit dem Tabellenplatz zufrieden?


BS: Mit dem bisherigen Verlauf bin ich und auch die Mannschaft zufrieden. Wir konnten uns im Vergleich zur letzten Saison steigern. In den ersten vier Spielen hatten wir noch ein wenig unsere Schwierigkeiten und haben auch über die Hinrunde hinweg vier, fünf Punkte wirklich unnötig verschenkt. Trotzdem überwiegen die positiven Eindrücke. Wir haben nach Nimburg die beste Offensive der Liga, hatten zehn Spiele hintereinander, in denen wir ungeschlagen blieben, einen „Man of the Week“ und kamen im Pokal ins Achtelfinale. Manch einer sagt jetzt, kaufen kann man sich davon nichts, der mag vielleicht recht haben. Aber für uns sind diese kleinen Ereignisse wichtig, da wir sehen, es geht in die richtige Richtung, sowie dass das, was wir machen, Hand und Fuß hat.

SDP: Gegen den SC Eichstetten gab es zuletzt ein 4:4-Unentschieden. Ein Duell auf Augenhöhe?

BS: In den letzten drei Begegnungen gab es zwei Niederlagen und in dieser Runde ein 4:4-Unentschieden. Der SC Eichstetten kann ein sehr unangenehmer Gegner sein, an dem man sich die Zähne ausbeißen kann. Vor allem, wenn ihr Torspieler Michael Hagin noch einen überragenden Tag erwischt. Zudem haben sie sich im taktischen Verhalten verbessert. Insgesamt wird das Duell ausgeglichen. Beide haben fast die gleiche Tordifferenz und Punkteausbeute. Für uns ist es wichtig am Sonntag gut in die Rückserie zu starten, dass heißt, wir werden uns und Eichstetten alles abverlangen.

SDP: Dabei fallen gerade bei diesem Duell außergewöhnlich viele Tore?


BS: Da gebe ich Dir Recht. Wie oben erwähnt, gab es im Hinspiel schon acht Tore. Beide Teams haben ihre Toptorschützen, die hungrig auf Treffer sind. Solange wir am Sonntag das eine Tor mehr geschossen haben, soll es uns recht sein, wenn es wieder ein Spektakel gibt.

BS: Allen Mannschaften eine spannende Rückrunde, mit so vielen Teams wie möglich, die bis zum Schluss um die ersten beiden Plätze mitspielen werden.




Die Vorschau mit Benni Schneider

FVH II – Heimbach 1

Wyhl II – Rheinhausen 2

Heckl:/ Malterd.II - Teningen II 0

Vogtsburg – Weisweil 2

Endingen II – Nimburg 2

Windenreute - Emmend. II 1

Eichstetten - SG Brogg./Tutschf. 2

Autor: Volker Kirn

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