23.03.2019

LL 2: FC Freiburg-St. Georgen mit Aufwärtstrend in der Rückrunde

Tobi Rauber, Sportvorstand des FC Freiburg St.-Georgen. Bild: Verein

Lesen Sie die Vorschau zum Spieltag mit Tobi Rauber, Sportvorstand des FC Freiburg St.-Georgen.


"Wir haben viel miteinander gesprochen"

Die aktive Karriere neigt sich dem Ende zu - Tobi Rauber 2016 im Pokalspiel gegen Wyhl. Bild (Archiv): SDP

SDP: Tobias Rauber, seit fünf Spieltagen läuft es wieder beim FC Freiburg-St. Georgen, sieht man mal von der empfindlichen Niederlage gegen Hausen am letzten Spieltag des Jahres 2018 ab. Vier Siege, davon auch gleich zwei zum Rückrundenauftakt. An welchen Stellschrauben musste gedreht werden nach dem Trainerwechsel im Oktober?

Tobias Rauber: Wir haben in der Winterpause und der darauffolgenden Vorbereitungszeit viel miteinander gesprochen, trainiert, eine Mannschaftsfahrt nach Bamberg gemacht und dort die Kultur genossen – sehr empfehlenswert. Letztlich geht es aus meiner Sicht um zwei Dinge: Kommunikation auf und neben dem Platz sowie Siegeswille. Das muss von einigen Spielern vorgelebt werden. Glücklicherweise kamen im Winter einige langzeitabwesende Spieler - Patrick Weissenberger, Christian Strecker, Nino Felice, Ali Chokr - zurück, dazu Adrian Frankus und Niklas Ziegler als Neuzugänge. Jens Bürgelin hat sich von der zweiten Mannschaft dazu gekämpft und Tobias Barth steht wieder auf dem Platz. Den Unterschied merkt man. Wir haben jetzt und auch durch die vielen Jungen wie Ben, Max, Balduin und Nino Konkurrenzkampf im Training und das ist gut so. Wichtig ist auch, dass Spieler, die gerade verletzt sind, Alexander Greitzke, Peter Möhrle, Leon Okle und Björn Bauer, die Mannschaft unterstützen. Das soll aber nicht heißen, dass jetzt alles besser ist. Es wird schwer für uns, die Klasse zu halten. Wir schaffen es nur, wenn alle Gas geben und zwar Vollgas.

SDP: Das Spiel gegen Wyhl stand lange auf der Kippe, erst in den letzten 25 Minuten habt Ihr es gedreht. War der Sieg verdient?

T.R.: Nein. Und das Spiel hat auch gezeigt, dass man auch ein Quäntchen Glück braucht. Wyhl hätte das Spiel eigentlich klar gewinnen müssen.



"Es geht um Kommunikation und Siegeswillen"

SDP: Adrian Frankus, der Torjäger, ist wieder in seinem "Stall". Mehr Torjäger oder mehr Integrationsfigur für die Nachwuchsspieler?

T.R.: Beides. Schon die ersten beiden Spiele haben gezeigt, dass Adi immer noch weiß, wo das Tor steht. Hinzu kommt, dass sich keine Mannschaft freut, gegen ihn zu spielen. Deswegen sind wir sehr froh, dass er wieder bei uns ist. Nicht nur die jungen Spieler können sich was von ihm abschauen.

SDP: Nun geht es nach Kirchzarten. Die Elf von Matthias Göbel braucht die Punkte genau so wie Ihr - ein richtungsweisendes Match?

T.R.: Tobi Göbel hat sich unser Spiel gegen Wyhl angeschaut, er ist also bestens informiert und hat mit seiner Truppe ein erfolgreiches Wochenende hinter sich. Wir haben noch zehn Spiele, also ist jedes richtungsweisend, gerade bei den engen Abständen in der Tabelle. Kirchzarten wird wieder eine schwierige Aufgabe für uns, da sie sehr viel Qualität in ihrer Mannschaft haben. Besonders freue ich mich auf das Wiedersehen mit Jan Huber und Michael Vogelgsang. Für uns gilt die alte Phrase: Wir schauen von Spiel zu Spiel und gehen in jedes Spiel rein, um es zu gewinnen.

SDP: Oben wird es nach der Weiler Niederlage beim FFC auch wieder spannend. In Phasen der Vorrunde dachten viele, es wird einen Durchmarsch des SV Weil geben. Überaschend, dass alle Teams immer wieder für unerwartete Ergebnisse sorgen? Ein Beleg für die Ausgeglichenheit der Liga?

T.R.: Ich finde es super, wenn es bis zum Schluss – oben wie unten – spannend bleibt.

Die Vorschau zum kommenden Spieltag mit Tobias Rauber

Sa., 23.03.2019, 15:30 Uhr
SC Wyhl - VfR Hausen 2:1
FC Teningen - FSV Rheinfelden 3:3
FV Herbolzheim - FC Emmendingen 2:1
SV Weil - SpVgg Untermünstertal 2:0

So., 24.03.2019, 15:00 Uhr

SV Kirchzarten - FC Freiburg St. Georgen (Tipp von Südbadens Doppelpass: 2:2)
FC 08 Tiengen - SF Elzach-Yach 0:3
SV RW Ballrechten-Dottingen - Freiburger FC II 2:2
SV Au-Wittnau - VfR Bad Bellingen 1:1

Autor: Volker Kirn

Kommentieren

Vermarktung:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe