14.02.2020

VL Südbaden: Beni Pfahler beim OFV als Kneuker-Nachfolger - Sascha Ruf als Co!

Wird Beni Pfahler den OFV als Oberligisten übernehmen? Bild: Verein

Gestern wurde bekannt, dass Beni Pfahler (35), welcher derzeit noch den SV Endingen trainiert, zur neuen Saison den OFV coachen wird.

Lesen Sie die Presseinfo von Stefan Reiter, Vorstand für Presse-und Öffentlichkeitsarbeit.

Benjamin Pfahler neuer Coach beim OFV – Sascha Ruf als Co

Co-Trainer Sascha Ruf (Bild: Verein)

Die Entscheidung um den vakanten Trainerposten des Offenburger FV ist gefallen. Zur neuen Saison wird der 35-jährige Benjamin Pfahler den Traditionsverein von der Badstraße coachen. Unterstützt wird er dabei von einem langjährigen Weggefährten.

Für Pfahler ist es nach dem FC Waldkirch und seinem aktuellen Verein, SV Endingen, die dritte Trainerstation. „Nach sehr guten Gesprächen mit Stefan Klein und Heinz Falk habe ich meine Zusage gegeben.“ so Pfahler. „Ausschlaggebend und imponierend war für mich, dass in der Mannschaft offensichtlich ein hoher Grad an Identifikation mit dem Verein herrscht. Das Jugendkonzept hinterlässt einen starken Eindruck.“ nennt der hauptberufliche Lehrer seine Gründe für einen Wechsel an die Badstraße.

An seiner Seite steht ein bekanntes Gesicht des OFV. Sascha Ruf, seit 3 Jahren als Spieler für die rot-weißen aktiv, wird ab Sommer Co-Trainer. Ruf ist Sport und Englischlehrer am OKEN Gymnasium in Offenburg und wird 2020 die DFB Trainer A-Lizenz an der Sportschule in Hennef machen. Bisher war er neben der aktiven Fußballerkarriere und seinem Lehramtsberuf drei Jahre als DFB Stützpunkttrainer tätig.

„Ich freue mich auf die neue Herausforderung und glaube, dass es nach 15 Jahren aktivem Fußball nun der richtige Schritt ist. Ich habe einen guten Draht zur Mannschaft und möchte in der neuen Saison im Team mit Benjamin das Optimum aus der Mannschaft holen und vor allem ein Bindeglied zu den jungen Spielern sein.“, beschreibt Ruf seine neue Aufgabe.

Pfahler und Ruf verbindet bereits eine gemeinsame Zeit. Beide haben zusammen Sportwissenschaft in Freiburg studiert. „Ich kenne Sascha gut. Ihn nach seiner langen Verletzungszeit als Co-Trainer weiter an den Verein zu binden, halte ich für eine sehr gute Lösung.“ freut sich Benjamin Pfahler, dass ihm durch Ruf auch der Einstieg beim OFV erleichtert wird.

Seine fußballerische Laufbahn absolvierte Pfahler an der Fußballschule des SC Freiburg und war auf dem Weg zum Profi. Nach dem Wechsel zur TSG 1899 Hoffenheim erlitt er jedoch eine schwere Knieverletzung und landete dann neben seinem Studium für viele Jahre beim Bahlinger SC.

Inspirierend für die Trainerlaufbahn waren dann die Trainer, die Pfahler beim spanischen Club CD Barrio erleben durfte. Dort war er im Rahmen eines Leihgeschäfts mit dem Bahlinger SC aktiv und lernte dort auch seine Partnerin kennen, mit der er und der gemeinsame zweijährige Sohn, aktuell in Schallstadt bei Freiburg wohnt.

Der Verein zeigt sich sehr zufrieden über die neue Trainerlösung. „Die Spielidee von Benjamin hat uns überzeugt und passt gut zu unserer Philosophie. Das wir darüber hinaus Sascha Ruf in die Tätigkeit einbinden konnten und beide sich schon kennen ist natürlich eine Win-Win-Situation.“, zeigt sich Sportvorstand Heinz Falk erleichtert nach der Trainersuche.





Das Ende einer Ära beim OFV

35 Jahre OFV, unser Archivbild zeigt Heinz Falk (li.)




Über 35 Jahre! So viel Zeit haben Präsident Uwe Hoffmann und Sportvorstand Heinz Falk ehrenamtlich beim Offenburger FV in unterschiedlichen Funktionen gearbeitet. Nun ist für beide, wie geplant, Schluss.

Falk war lange Jahre als Teammanager ganz nah dran am sportlichen Geschehen des Traditionsvereins von der Badstraße und hat sich 2019 nochmal bereit erklärt, trotz seinen 79 Jahren, noch ein weiteres Jahr dem OFV in der Funktion als Sportvorstand treu zu bleiben.

Auch Uwe Hoffmann konnte als Präsident noch einmal wichtige Impulse setzen und trug über die letzten beiden Jahrzehnte wesentlich zur Entwicklung des OFVs bei. Beruflich ist der Geschäftsführer von Kabel-/Tiefbau in Kehl-Goldscheuer jedoch häufig unterwegs und die Reisezeiten haben in jüngster Vergangenheit nochmal deutlich zugenommen. „Ich bin einfach zu viel unterwegs.“, formuliert Hoffmann prägnant seine Situation.

OFV-Ikone Heinz Falk feiert im Februar seinen 80sten Geburtstag und ist gesundheitlich nicht mehr in der Lage weiterhin das Geschäft des Sportvorstands zu übernehmen. Dies war bereits bei seiner Wahl im März 2019 so abgestimmt. Für Falk keine leichte Entscheidung. „Es ist mir sehr schwergefallen den Vorstandsposten aufzugeben. Der OFV ist halt etwas Besonderes und für mich schon immer eine Herzensangelegenheit.“

Die Vereinsführung wird sich nun neu formieren und wie schwer es ist einen Sportvorstand zu finden, weiß auch Falk. „Ich hatte viel Spaß bei meiner Tätigkeit und habe immer etwas Neues dazugelernt. Ich hoffe der Verein findet eine gute Lösung. Ich stehe jederzeit gerne mit Rat zur Verfügung und wünsche meinem Nachfolger schon einmal viel Erfolg.“, so der scheidende OFV-Vorstand.

Uwe Hoffmann ist sich sicher, dass eine gute Lösung gefunden wird. „Der Verein ist so gut aufgestellt, wie noch nie, seit ich in Offenburg aktiv bin. Sowohl infrastrukturell als auch finanziell. Daher bin ich mir sicher, dass der Weg auch künftig in die richtige Richtung geht. Schön ist, dass sich das derzeit auch in der sportlichen Situation widerspiegelt.“, so Hoffmann.

Der Verein bedauert das Ausscheiden der beiden erfahrenen Kollegen. „Was Heinz und Uwe für den OFV geleistet haben, lässt sich gar nicht messen. Wir haben viel von ihnen profitiert und sie waren trotz vieler Themen, die sie außerhalb des OFVs beschäftigen, immer mit sehr viel Herzblut und Engagement dabei. Zwei absolute Ausnahme-Typen.“ schwärmt Stefan Reiter, Vorstand für Presse-und Öffentlichkeitsarbeit.

Interessierte am Posten Vorstand Sport beim OFV können sich jederzeit gerne per Mail an den Verein wenden. Es genügt eine E-Mail mit den Kontaktdaten an post@offenburgerfv.de.


Autor: Thomas Rieger

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