19.02.2020

BSC: Junger Mann mit großen Zielen! "Ich möchte das Studium relativ schnell durchziehen!"

Kevin Kreuzer (3.v.l.) sichtlich beeindruckt beim Fußballkongress in Wien! Bild : privat

Kevin Kreuzer, welcher seit Jahren im Nachwuchsbereich des BSC als "Hans Dampf in allen Gassen" fungiert, hat sich vor einigen Monaten das Ziel gesetzt, ein Fernstudium "Fußballmanagement" zu absolvieren. Aus diesem Grund hat er  letzte Woche an einem Fußballkongress in Wien teilgenommen.
Arbeit bei der Gemeinde Bahlingen, sportlicher Leiter des Nachwuchsförderzentrum und dazu Fernstudium. Alles kein Problem, wenn man die richtige Einstellung hat. Lesen Sie unser Kurzinterview mit dem jungen Mann, von welchem man zukünftig noch eines hören wird.

Illustre Referenten, unter den Teilnehmern auch der Ex-Bundesligatrainer Mirko Slomka. Bild: privat

SDP: Hallo Kevin, vor ein paar Wochen hast du auf sechs Monate Nachwuchsförderzentrum Kaiserstuhl beim Bahlinger SC zurück geblickt. Nun erreichten wir dich letzte Woche telefonisch in Wien, dort hast du an einem Fußballkongress teilgenommen?

KK: Hallo Doppelpass-Team, ja ich befand mich vergangene Woche für drei Tage bei einem Fußballkongress in Wien. Neben meiner eigentlichen Arbeit bei der Gemeinde Bahlingen und meiner Tätigkeit als Sportlicher Leiter des Nachwuchsförderzentrum sowie Trainer der U19 des BSC absolviere ich das Fernstudium bzw. die Weiterbildung „Fußballmanagement“ an der IST-Hochschule. Im Mai und September werde ich dann auch an den Fußballkongressen beim FC Basel und Jahn Regensburg teilnehmen.

SDP: Klingt nach einem vollen Terminkalender und wenig Freizeit?

KK: Absolut, mit der Dreifachbelastung ist es wirklich nicht so einfach momentan. Aber ich wollte es so und darf mich da jetzt nicht beschweren. Dennoch möchte ich das Studium jetzt auch relativ zügig durchziehen. Es macht jedenfalls sehr viel Spaß und ich kann dadurch einiges lernen und nebenbei auch viele interessante Leute, Vereine und Firmen kennenlernen. Ich kann mir ein tolles Netzwerk aufbauen und viele Kontakte knüpfen. Daher war es absolut die richtige Entscheidung, das zu machen.

SDP: Wie können wir uns den Fußballkongress in Wien vorstellen? Welche bekannten Gesichter aus der Fußballwelt sind ebenfalls dort?

KK: Wir waren im Business-Bereich in der GENERALI-Arena vom FK Austria Wien. Ein tolles und modernes Stadion, auch wenn man sich am Anfang erst noch an das viele Lila im Stadion gewöhnen musste. Als Referenten, Experten und Gäste waren unter anderem Mirko Slomka, Peter Stöger oder auch Markus Schupp anwesend. Zudem viele österreichische Fußballlegenden wie Herbert Prohaska, Peter Schöttel, Toni Pfeffer und Oliver Prudlo. Auch Funktionäre wie die beiden Vorstände der Schweizer und Österreichischen Bundesliga sowie von Vereinen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich waren dabei. Wir hatten spannende Vorträge, eine Stadionführung und man konnte viele Kontakte knüpfen und sich austauschen. Auch einige namhafte Firmen und deren CEO´s waren vor Ort und stellten neue Produkte und Lösungen vor.

Es war toll, viele Leute zu treffen die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt und sich mit diesen in lockerer und ungezwungener Atmosphäre auszutauschen und gemütlich einen Kaffee zu trinken oder eine Kleinigkeit zu essen. Und auch abseits des Kongresses ist Wien eine schöne Stadt, in der es viel zu sehen und zu erleben gibt.

SDP: Kannst du uns was zu deinem Studium bzw. der Weiterbildung sagen? Welche Inhalte werden da gelehrt und gibt bzw. gab es noch besondere Aktionen oder Events?

KK: Da es ein Fernstudium ist, kann ich es mir zum Glück so einteilen, wie ich möchte. Ich muss mehrere Einsendearbeiten sowie Webtests erfolgreich bestehen und im Anschluss zwei Klausuren sowie die Abschlussprüfung absolvieren. In dieser Fachrichtung bekommst du im Prinzip alles beigebracht, was du als Fußballmanager wissen musst. Marketing, Merchandising, BWL, Personal- und Unternehmensführung, Transferrecht, Sponsoring und PR, Digitalisierung, Talentmanagement, Internationalisierung, Medien- und Vermarktungsrechte und viele Themen mehr.

Ich durfte in den Präsenzphasen in Düsseldorf und Leverkusen bereits viele bekannte Funktionäre von beispielsweise dem VfB Stuttgart oder Bayern 04 Leverkusen kennenlernen. Gerade bei Bayer 04 war ich schon zweimal und konnte da einiges mitnehmen. Auch bei anderen Sportarten waren wir zu Gast, z.B. beim DVV-Pokalfinale (Volleyball) in der SAP-Arena in Mannheim.





SDP: Kannst du diese Sachen auf deine Arbeit beim BSC anwenden und ist das Studium verknüpft mit deiner Tätigkeit für den BSC?

KK: Nein es besteht keine direkte Verbindung zwischen dem Studium und meiner Aufgabe beim BSC. Ich habe mich da privat angemeldet, um mich selbst weiterzuentwickeln und zu lernen. Natürlich träume ich davon, wie viele andere auch, das Hobby irgendwann einmal zum Beruf zu machen und mich voll und ganz dem Fußball zu widmen und da einen tollen Job zu bekommen. Bis dahin versuche ich aber, alles erlernte für den BSC einzusetzen und diesen weiter nach vorne zu bringen. Einige erlernte Dinge konnte ich bereits für den BSC einsetzen und auch mancher Kontakt wurde schon genutzt.

SDP: Danke Kevin für das Interview und viel Erfolg dir weiterhin!

KK: Danke euch und macht weiter so!

Autor: Thomas Rieger

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