06.12.2018

1. Bundesliga Frauen: Sport-Club gewinnt 3:0 in Bremen - SC Sand am kommenden Sonntag im "Mösle" zu Gast

11. Spieltag: SV Werder Bremen - SC Freiburg 0:3 (0:1)

Sandra Starke mit "starker" Leistung. Archivbild SCF mit Managerin Birgit Bauer

Lesen Sie den Spielbericht von Felix Scharte, dem Pressesprecher für Frauen- und Mädchenfußball beim SC Freiburg.

Stenogramm

Nuding – van Lunteren, Schöne, Knaak, Lahr – Gwinn, Minge, Naomoto (46. Knaak), Starke – Bühl (84. Müller), Beck (67. Hegenauer)

Ersatzbank: Frohms (Tor), Schiewe
Trainer: Jens Scheuer

SV Werder Bremen 
Borbe – Avant, Ulbrich, Wensing, Tóth - Wichmann, Scholz, Volkmer (77. Caló), Goddard, Kersten (70.Kofler) – Cerci (69. Horvat)

Ersatzbank: Pauels (Tor), Becker, Clausen, Hamidovic
Trainerin: Carmen Roth

Schiedsrichterin
Dr. Riem Hussein

Zuschauer
279

Tore
0:1 Starke (12.)
0:2 Schöne (66)
0:3 Lahr (90+1.)

Gelbe Karte
Cerci, Volkmer / -

Sport-Club gewinnt 3:0 in Bremen

Der SC Freiburg hat am 11. Spieltag zum Abschluss der Hinrunde in der Allianz-Frauen-Bundesliga sein Auswärtsspiel bei Weder Bremen mit 3:0 (1:0) gewonnen. Für den Sport-Club trafen am Mittwochvormittag Sandra Starke (12.), Kapitänin Clara Schöne (66.) und Jobina Lahr (90+1.).

„Wir haben sehr souverän agiert und verdient gewonnen“, fasste ein zufriedener Jens Scheuer im Anschluss an die 90 Minuten auf Platz 11 des Weserstadions zusammen. Besonders erfreut zeigte sich Freiburgs Trainer darüber, zu null gespielt zu haben. „Das tut einfach mal wieder gut und gibt uns Selbstvertrauen.“

Unveränderte Auf- und Einstellung

Im Vergleich zur knappen 1:2-Niederlage gegen Bayern München drei Tage zuvor sah das Trainerteam des Sport-Club keine Veranlassung, seine Startelf zu ändern. Bei eisig kalten aber trockenen Bedingungen zeigten die Gäste vor 279 Zuschauern im Schatten des Weserstadions eine ähnlich gute Einstellung wie gegen die Münchnerinnen. „Das war nicht leicht nach dem guten Spiel gegen die Bayern, heute auch hier in Bremen so aufzutreten, wo wir natürlich etwas zu verlieren hatten. Umso erfreulicher ist es, wie wir es gelöst haben“, meinte Scheuer nach der Partie.

Frühe Führung durch Starke

Zwölf Minuten waren im Stadion Platz 11 gespielt, als Sandra Starke die Gäste nach einer Vorlage von Giulia Gwinn in Führung schoss. Michelle Ulbrich hatte den Pass noch abgefälscht, Anneke Borbe im Werder-Tor war ohne Chance. Besser machte es Bremens Torfrau kurz vor der Pause, als sie zunächst gegen Klara Bühl (39.) und im Anschluss gegen Giulia Gwinn (41.) die Ruhe behielt und ihre Mannschaft vor einem höheren Rückstand bewahrte. Zuvor hatte Sharon Beck das Tor mit einem Abschluss aus 25 Metern knapp verfehlt (29.).
Für die Gastgeberinnen kamen Cerci (25.) und Goddard (33.) zu Möglichkeiten, stellten Lena Nuding in ihrem zweiten Saisoneinsatz aber nicht vor Probleme. „Wir hatten das Spiel nach der Führung unter Kontrolle und haben defensiv sehr gut gearbeitet“, erklärte Scheuer nach dem Spiel.

Schöne und Lahr erhöhen

Mit Beginn der zweiten Hälfte brachte der Freiburger Trainer Rebecca Knaak für Hikaru Naomoto. Der Sport-Club stand weiterhin defensiv stabil und hatte durch Bühl (56.) und Knaak (61.) die Möglichkeit zu erhöhen. Dies gelang schließlich Kapitänin Clara Schöne, die nach einer Ecke problemlos zum 2:0 einköpfte (66.). Das Spiel war damit entschieden, der Sport-Club legte aber unmittelbar vor dem Abpfiff noch einen Treffer nach. Nach einem schnell vorgetragenen Angriff traf Starke zunächst den Pfosten, der Ball fiel Jobina Lahr vor die Füße und die Außenverteidigerin brachte das Leder problemlos im leeren Tor unter (90+1.).

„Das war heute insgesamt ein positiver Auftritt. Mit einem 3:0 in Bremen sind wir sehr zufrieden. Das gibt uns Selbstvertrauen für die noch anstehenden Aufgaben gegen Sand und in Mönchengladbach. In diesen beiden Spielen wollen wir das insgesamt tolle Jahr 2018 positiv abschließen“ fasste Scheuer das Geschehen zusammen.

Nach der Hinrunde belegt der Sport-Club mit 14 Punkten derzeit Platz sieben. Allerdings kann der SC Sand am Abend mit einem Unentschieden bei der TSG Hoffenheim wieder vorbeiziehen, bevor die Ortenauerinnen am Sonntag (14.00 Uhr) zum Rückrundenauftakt im Möslestadion zu Gast sind.

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