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BL OG: Christian Seger ab Sommer neuer Spielertrainer beim VfR Willstätt

29. Januar 2021, 15:46 Uhr

Foto von Mario Huck, VfR Willstätt, von links: Rainer Groß (Beisitzer Team Spielausschuss), Christian Seger (Spielertrainer) und Stefan Hochwald (1. Vorstand). (Foto darf honorarfrei verwendet werden).

Presseinfo von Stefan Hochwald, 1. Vorstand

Christian Seger ab Sommer neuer Spielertrainer beim VfR Willstätt

Willstätt (ho) Der VfR Willstätt präsentiert in diesen Tagen seinen neuen Spielertrainer. Ab Juli wird Christian Seger auf und neben dem Platz die sportliche Verantwortung bei dem Bezirksligisten aus dem Hanauerland übernehmen. Der 36-jährige Diersburger pausiert in dieser Saison wegen familiären Zuwachses, zuvor war er drei Jahre als Spielertrainer beim TuS Oppenau aktiv. Die Renchtäler führte er bei seiner ersten Trainerstation direkt im ersten Jahr in die Verbandsliga und überraschte damit die Konkurrenz in der Landesliga. Zuvor war der Stürmer als spielender Co-Trainer unter Mark Lerandy beim Offenburger FV und unter Sascha Reiss beim SV Linx aktiv, bei diesen Stationen sammelte Seger erste wertvolle Erfahrungen im Trainergeschäft. Als Spieler ist Christian Seger weit über die Ortenau hinaus bekannt, der quirlige Angreifer stach durch hohen Einsatzwillen gepaart mit fußballerischem Talent heraus und konnte seine Torjäger-Qualitäten in über 70 Oberligaspielen und weit über einhundert Verbandsligaspielen für den Offenburger FV, den Kehler FV und den SV Linx unter Beweis stellen.

Beim VfR Willstätt erwartet Seger eine junge Mannschaft, welche er nach seiner Spielidee weiterentwickeln möchte. Den Verantwortlichen des VfR Willstätt war es wichtig, mit Seger auch einen erfahrenen Spieler hinzugewonnen zu haben. „Auf dem Platz sind unsere jungen Spieler noch viel zu brav und es fehlt oft an Führung sowie klaren Kommandos. Wir erhoffen uns von Christian auch auf dem Feld diese Eigenschaften an die Spieler zu vermitteln“, so der aktuelle Spielausschussvorsitzende des VfR Willstätt Mario Huck. Die sportliche Neuausrichtung beim VfR Willstätt wurde in den letzten Wochen vorangetrieben und auf mehrere Schultern verteilt. Zu den Neuwahlen im Frühjahr stehen zwei „alte“ VfR‘ler zur Wahl welche bereit sind die sportliche Leitung zu übernehmen und ermöglichen Huck ins zweite Glied zu rücken. Gemeinsam mit dem aktuell gewählten Team konnte in dieser Zeit einiges bewegt werden. „Die Arbeit in unserem Team in den letzten Wochen hat mir große Freude bereitet. Alle haben an einem Strang gezogen, um das VfR Schiff wieder auf Kurs zu bringen.“ so Rainer Groß, welcher seit über Fünfzehn Jahren als Dienstältester im Team-Spielausschuss als Beisitzer aktiv ist. Auch in Sachen Kaderplanung für die neue Saison ist man beim VfR Willstätt schon weit fortgeschritten, der Großteil des Kaders hat für die neue Saison bereits zugesagt. Teil der neuen sportlichen Ausrichtung beim VfR Willstätt ist ganz klar Kontinuität. „Die vielen Zu- und Abgänge in den letzten Jahren haben uns nicht gutgetan. Die Mannschaft wurde immer wieder durcheinandergemischt. Die Entwicklung hat teilweise stagniert. Zur neuen Saison möchten wir wenig Veränderung im Kader der Herren.“ Unterstreicht der erste Vorstand des VfR Willstätt Stefan Hochwald und ergänzt, „mit der neuen sportlichen Leitung und Christian Seger als neuen Spielertrainer haben wir sehr gute Rahmenbedingungen geschaffen. Jetzt gilt es für unsere Jungs mit viel Ehrgeiz und viel Freude hart auf dem Platz zu arbeiten“.

Ob in der Rückrunde noch mal gespielt werden darf oder nicht, ist derzeit nach wie vor offen und sehr fraglich, dennoch ist man beim VfR Willstätt auch hier entsprechend vorbereitet. Die Spieler halten sich aktuell mit Läufen und ein Mal pro Woche mit Video-Training unter Leitung von Sporttherapeut Simon Karrle aus dem VfR Trainerstab fit. Sollte der Trainingsbetrieb auf dem Platz wieder geöffnet werden, so wird beim VfR Willstätt zur Rückrunde ein erfahrener Trainer mit VfR DNA übernehmen um die Mannschaft zu dem neu gesteckten Ziel, dem Klassenerhalt in der Bezirksliga, zu führen.
















Autor: Thomas Rieger

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