Landesliga II: VFR Hausen - SG NOWA 2:0

Hausen behält die weiße Weste

06. September 2020, 07:54 Uhr

Viele Torraumszenen gab es im zweiten Durchgang vor dem Hausener Tor (Bild: SDP-VK)

Ein fabelhaft aufgelegter Torwart Oliver Gümpel und massig Glück sorgten am Samstag Mittag für den 2:0 Sieg des VFR hausen gegen die SG Nordweil/Wagenstadt

Den Kopfball von Hensle parierte Oliver Gümpel (Bild: SDP-VK)

Fabian Schätzle hielt Wort bei seiner Vorschau am Donnerstag, als er ankündigte, dass sich die SG in Hausen nicht verstecken würde. Und die Vorzeichen standen alles andere als gut, denn schon beim Aufwärmen verletzte sich der etatmäßige Außenverteidiger Daniel Wujan so sehr, dass er passen musste.


Hausen begann forsch und ließ in den ersten 15 Minuten Ball und Gegner laufen. Man bekam hier schon ein bischen das Gefühl, dass die Schweiger-Elf frühzeitig klar machen wollte, wer Herr im Hause ist. Doch dann kamen die Gäste immer besser ins Spiel und hatten bis zur 40. Minute sogar die klareren Torchancen. Jochen Götz und der Spielertrainer Philipp Hensle famden in Hausen´s Keeper Gümpel ihren Meister, denn dieser hielt Schüsse und Kopfbälle aus kürzester Distanz. Kurz vor der Pause verletzte sich zu allem übel der Abwehrchef Daniel Reiner. Die Gästeabwehr musste sich eben neu formieren und das nutzte Florian Ries eiskalt aus und Hausen kam kurz vor der Pause noch zum Führungstreffer.

Als

Im zweiten Durchgang war es ein Anrennen der Gäste auf das Hausener Tor, die rot-blauen erspielten sich Chance auf Chance und hatten teils großes Pech oder scheiterten an Keeper Gümpel. Die größte Chance zum Ausgelich hatte Jonas Bühler, dessen Strafstoß ging aber über das Tor.

Die Gastgeber begnügten sich aufs Kontern, die Angriffe blieben aber wetestgehend wirkungslos. Selbst in der Nachspielzeit, als die Kräfte der Gäste nachließen, war der Ausgleich immer noch möglich. Der letzte Konter der Gastgeber saß dann. Tobias Schott, der 10 Minuten zuvor für Florian Ries eingewechselt wurde, traf nach Vorarbeit von Dennis Kaltenbach zur Entscheidung.

Obwohl die Gäste zum Schluss mit leeren Händen da standen, wurden Sie von den über 100 mitgereisten Fans frenetisch gefeiert.

Das Kurzsteno zum Spiel

VFR Hausen - SG Nordweil/Wagenstadt 2:0 (1:0)

VFR: Gümpel, Margenfeld, Schweiger, Maier, Hein (66. Clottey) , Ries (80.Schott), Gutmann, Gomez, Kaltenbach, Wenz, Imhoff (73. Bartel)

NOWA: P. Reiner, D. Reiner (44. Diebold), Bühler, K. Hensle, Scheerer, Schätzle, Götz (86. Scheer) , Lewis, Götz, Baholzer (57. Winkler) P. Hensle,

Zuschauer: 200
Schiedsrichter: Steffen Fante (David Brombacher; Matthias Schoester)
Tore: 1:0 (45.) Ries, 2:0 (90.) Schott

Die Stimmen zum Spiel

Simon Schweiger (Bild: SDP-VK)

Simon Schweiger: Wir wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen, sind sehr gut aus der Kabine gekommen und haben die ersten 20 Minuten total dominiert. So hatten wir uns das vorgestellt und wir hatten auch die eine oder andere Torcance nicht genutzt. Dann hatten wir ein bisschen nachgelassen, zu wenig verschoben, immer mehr Räume zugelassen und NOWA wurde stärker. In der zweiten Halbzeit haben wir es nicht gut gemacht. Ich war nicht zufrieden mit der Leistung. Wir haben viel zu viel Cancen zugelassen und bei der einen oder anderen Situation ein bisschen Glück gehabt. Wir haben viele Konter nicht ganz zu Ende gespielt und mit Oliver einen Super-Keeper im Tor gehabt. Letztlich bin ich froh, die drei Punkte eingefahren zu haben. Aber in der nächsten Woche müssen wir eine Schippe drauflegen um wieder drei Punkte einzufahren.






Philipp Hensle

In den ersten 20 Minuten waren wir noch nicht richtig im Spiel, wir hatten zu viele Lücken udn Hausen hatte das Geschehen deutlich kontrolliert. Danach hatten wir systemtechnisch umgestellt und mehr Zugriff.Wir hatten dann auch eigene Chancen. Genau in der Phase verletzte sich dann Daniel Reiner und wir bekamen das Gegentor. In der zweiten Hälfte waren wir das deutlich bessere Team und hatten mehrfach die Chance, den Ausgleich zu erzielen. Mit ein bisschen Glück und wenn der Torwart Hausen´s kein so guten Tag erwischt hätte, hätten wir hier etwas mitnehmen können. Ich kann der Mannschaft überhaupt keinen Vorwurf machen, im Gegenteil, denn das Team verdient ein Risenlob. Wir haben bei einem Meisterschaftsanwärter ein richtig gutes Spiel gemacht und dem VFR alles abverlangt.
Die Niederlage wirft uns nicht um, wenn wir so weitermachen, werden wir die notwendigen Punkte holen.

Autor: Volker Kirn

Kommentieren