KL B4 OG: Auch beim TUS Mahlberg werden die Fußballschuhe wieder ausgepackt!

25. Mai 2021, 13:55 Uhr

Bildtext sh. nebenan

Presseinfo von
Julian Siefert Sportvorstand TuS Mahlberg

Das beigefügte Foto zeigt das Trainerteam der Herrenmannschaft (v.l.n.r. Dominik Bildner, Steffen Müller, Steffen Fleig und Max Meier).

Nach einem halben Jahr Stillstand werden auch beim TuS Mahlberg die Fußballschuhe wieder ausgepackt.


Am 8. Juni 2021 steigt die Herrenmannschaft wieder in das Sportgeschehen mit einem wöchentlichen Training auf dem Sportgelände ein. Das ganze natürlich mit einem abgestimmten Hygienekonzept. „Es dürfen maximal 20 Personen (vollständig geimpfte zählen nicht) auf den Sportplatz, zudem müssen Spieler und Trainer einen negativen Corona-Test, der nicht älter als 24 Stunden ist, vorlegen“, so Sportvorstand Julian Siefert.
Im Verein freut man sich, dass es bald wieder losgeht und die Sportplätze wieder mit Leben gefüllt werden. Auch die Frauenmannschaft und die Jugendabteilung werden voraussichtlich nach Pfingsten wieder mit dem Training beginnen
Das Trainerteam der Herrenmannschaft um Cheftrainer Steffen Fleig und den beiden Co Trainern Dominik Bildner und Steffen Müller bekommt für die kommende Saison Unterstützung. Max Meier wird als weiterer Co Trainer im Trainerteam tätig sein. Mit ihm konnte der Verein einem eigenen Spieler den nächsten Entwicklungsschritt ermöglichen. Der 20-Jährige wurde in seiner Jugend beim Offenburger FV und dem Bahlinger SC ausgebildet und besitzt bereits die Trainer B-Lizenz. Sobald es die Pandemie zulässt, möchte der zielstrebige ehemalige Jugendtrainer die DFB-Elite-Jugendlizenz erwerben und benötigt hierfür sehr viel Praxiserfahrung. Diese erhält er nun in seiner neuen Funktion. Die Verantwortlichen sind davon überzeugt, dass Max sich gut in seiner neuen Rolle wiederfindet und auch den Rückhalt der Teamkollegen hat.
Eine besondere Spielzeit steht bevor, denn der Verein feiert im nächsten Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Gerne würde man dieses besondere Jubiläum mit sehr vielen Gästen groß feiern. Ob dies im kommenden Jahr möglich sein wird, bleibt abzuwarten. Für die Feierlichkeiten wurde bereits ein Festkomitee von der Vorstandschaft entsendet, welches derzeit sämtliche Optionen prüft.
Sportlich möchte der TuS natürlich wie immer bestmöglich abschneiden. „Es ist schön, dass fast der komplette Kader zusammenbleibt und wir zusätzlich bereits vier Neuzugänge begrüßen dürfen. Allerdings wissen wir - wie viele Vereine aktuell - nicht, was eine Zusage im Winter für die kommende Spielzeit wert ist. Gerade die ehrenamtlichen Vereine, welche auch schon vor Corona viele Probleme hatten, werden durch die Pandemie hart getroffen. Zu viele haben die Zeit ohne Fußballwochenende und Trainingseinheiten genossen und möchten nun weniger Verbindlichkeiten in der Freizeit eingehen“, so Siefert.
Mit einer sehr jungen und hungrigen Mannschaft wird der TuS auch in der neuen Spielzeit wieder angreifen und sein bestmögliches geben. Das Thema Aufstieg ist laut dem Sportvorstand aber kein muss: „Natürlich würden wir uns sehr freuen und werden bis zum letzten Spieltag alles dafür geben. Man muss aber auch anerkennen, dass die Konkurrenz nicht schläft. In einer starken und ausgeglichenen Kreisliga B sind uns viele Vereine sowohl erfahrungstechnisch als auch wirtschaftlich überlegen, zudem haben wir einen sehr dünnen Kader, bei dem sich kein Leistungsträger verletzen darf. Dennoch haben sich viele Spieler in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt. Ein Aufstieg zum Jubiläum wäre natürlich ein Traum“.
Starten soll die neue Spielzeit laut dem Rahmenkalender des Verbands am 22. August 2021. Sinkende Corona-Zahlen sowie ein täglicher Anstieg der vollständig geimpften stimmt die Verantwortlichen optimistisch auf einen pünktlichen Start in die neue Runde. Fraglich ist nur, ob es nach bereits zwei abgebrochenen Runden in Folge nun endlich mal wieder eine komplette Runde geben wird.
Wenn es soweit ist, wird man beim TuS bereit sein. Den Rasen hat Platzwart Thomas Lemke bestens gepflegt. Nach einem halben Jahr Spielpause und viel Fürsorge gleicht dieser englischen Vorbildern. Auch das Clubheim wird bald wieder öffnen, wenn die Christina-Obergföll-Straße wieder zum Leben erweckt wird. Nur die ersehnte Geselligkeit muss sich pandemiebedingt noch etwas gedulden.

Autor: Thomas Rieger

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