08.11.2018

LL 2: Die Vorschau mit Sascha Schröder vom Trainer-Duo des FV Herbolzheim

Sa., 10.11.2018, 14:30 Uhr: FV Herbolzheim - SV RW Ballrechten-Dottingen

Sascha Schröder, im vierten Jahr Trainer beim FV Herbolzheim. Bild: Verein

Aus der Traum: Der FV Herbolzheim scheiterte im Viertelfinale des Rothaus-Pokals an Allerheiligen in Donaueschingen. Nur zwei Tage später gab es dann auch noch eine unglückliche Niederlage beim Top-Favoriten SV Weil. Der FV Herbolzheim kam relativ gut aus dem Oktober, startete aber icht gut in den November. Sascha Schröder, der in der dritten Saison das Trainerduo mit Sano Nothstein bildet, zieht mit uns eine Bilanz.


"Wir waren zu nervös"

Duell der Tabellennachbarn: Michele Borrozzino und sein Team haben zuletzt zuhause gegen den SV Au-Wittnau 1:1 gespielt. Bild: Verein

SDP: Sascha Schröder, in Donaueschingen hat die DJK verdient gewonnen?

Sascha Schröder: Hallo Doppelpass Team, das kann man so sagen, nach 120 Minuten. Auch wenn das Spiel sehr intensiv war und wir zweimal nach Rückstand zurück kamen, muss man sagen, dass die DJK verdient weiter ist.

SDP: Ihr seid nach zwei Elfmetern wieder zurückgekommen und habt es in die Verlängerung geschafft, konntet dort dann aber den Hebel nicht umlegen. Woran lag es?

S.Sch.: Wir waren zu nervös. Zu viele Individuelle Fehler waren der Ausschlag gebende Punkt. Dennoch war es ein tolles Erlebnis und für die Entwicklung jedes einzelnen toll, so ein Spiel erleben zu dürfen.

SDP: In Weil war der FVH wohl das bessere Team, das aber durch zwei individuelle Fehler mit 0:2 hinten lag. War da noch das Pokalspiel in den Knochen?

S.Sch: Wir waren über 90 Minuten spielbestimmend, haben ein tolles Auswärtsspiel geliefert und uns zahlreiche Chancen herausgespielt. Beide Gegentore kamen aus unnötigen Fehlern zustande. Aber wir machen hier keinem einen Vorwurf. Im Gegenteil, man merkte uns die 120 Minuten aus dem Pokal nicht an. Am Ende ist es halt wie immer, wenn man oben steht, ist das Glück auf deiner Seite.

SDP: In den letzten zwei Jahren wurde der FVH, auch bedingt durch die starken Neuzugänge, als Mitfavorit für den Aufstieg gehandelt, die vorderen Teams waren aber früh davongezogen und zum Schluss landete Gelb-Schwarz abgeschlagen dahinter. Wo landet der FVH in dieser Saison?


S.SCH: Wir können das ganz gut einordnen, wo wir hin gehören. Dass sich die Jungs uns anschließen, zeigt auch, dass wir im Vorfeld immer gute Arbeit leisten. Aber auch Spieler aus unterklassiken Ligen haben wir zu Landesliga-Spielern geformt. Akteure wie Andreas Youkhanna (Kreisliga B), Florian Buschmann (Kreisliga B), Kevin Hibert (Kreisliga B), Yüguo Zhang (A-Jugend), Mikel Keller (Kreisliga A) oder Robin Fleck aus unserem Förderteam haben den Sprung geschafft. Aktuell haben wir eine tolle Truppe zusammen und möchten so lange es geht an Platz zwei dran bleiben.

SDP: Auch heuer sieht es danach aus, dass der Herbstmeister SV Weil schon früh den ersten Platz zementiert. Es wird nach dem Durchmarsch von Lörrach vor zwei Jahren und Waldkirch im vergangenen Jahr wohl keinen Kampf um die Meisterschaft geben?


S.SCH: Sieht ganz danach aus. Dennoch ist in dieser Liga alles möglich. Das zeigt die Qualitätsdichte dahinter. Von Platz zwei bis elf sind es gerade einmal acht Punkte. Eine sehr ausgeglichene Liga.

SDP: Dahinter ist es relativ eng, auch weil die starken Aufsteiger Teningen und Untermünstertal mitmischen. Da ist noch alles drin, oder?


S.SCH.: Das sehe ich genauso. Wer konstant seine Punkte holt, wird oben dran bleiben.

SDP: Am Sonntag kommt Ballrechten-Dottingen, für die es im vergangenen Jahr nichts zu holen gab in Herbolzheim. Klare Sache, oder?


S.Sch: Ganz so einfach wird das nicht. Ich habe Ballrechten-Dottingen mehrmals gesehen in dieser Runde. Eine sehr spielstarke Truppe, welche in der Lage ist, jeden in dieser Liga zu schlagen. Sie haben einen klaren Plan und sind sehr gefährlich. Es wird eine interessante Partie.

SDP: Zu Saisonbeginn gab es in der sportlichen Leitung einen Wechsel, Patric Maier ist der Chef. Wie klappt die Zusammenarbeit?


S.Sch: Wie schon oben erwähnt. Nicht nur die Kaderplanung war sehr gut. Auch die Zusammenarbeit im Alltag. Patric ist sehr nah am Team dran und übernimmt wichtige Aufgaben im sportlichen Bereich. Wir tauschen uns täglich aus und wollen den ganzen Verein sportlich Stück für Stück besser machen.

SDP: Im November geben die ersten Vereine Verlängerungen oder auch Beendigungen mit den Trainern bekannt. Wie ist die Lage beim FV Herbolzheim?


S.SCH: Wir haben noch fünf Spiele in diesem Jahr und wollen das Maximum rausholen. Wenn der Verein der Meinung ist, der richtige Zeitpunkt sei gekommen, werden wir uns zusammensetzen. Ob das im November oder Dezember passiert, werden wir sehen. Da sind wir völlig entspannt.





Die Vorschau mit Sascha Schröder

Sa., 10.11.2018, 14:30 Uhr

FC Teningen - SV Weil 
Sieg für meine Freunde aus Teningen :-)

SF Elzach-Yach - SC Wyhl 
Mit beiden Trainer bin ich ständig im Austausch, wünsche beiden ein Faires remis.

FV Herbolzheim - SV RW Ballrechten-Dottingen 
Überlasse ich euch (Tipp von Volker Kirn: 3:1).

So., 11.11.2018, 11:30 Uhr
Freiburger FC II - FC Freiburg St. Georgen 
Spielstarker FFC setzt sich durch.

So., 11.11.2018, 14:30 Uhr
SV Au-Wittnau - SpVgg. Untermünstertal 
 Wittnau gewinnt mit Heimvorteil.

FC 08 Tiengen - SV Kirchzarten 
Knapper Auswärtssieg.

FSV Rheinfelden - VfR Bad Bellingen 
 Knapper Sieg für Rheinfelden.

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