Maya Gottschling/Matchwinnerin!

SBFV- Frauen -Pokalhalbfinale: SV Gottenheim – FC Wittlingen 3:2 (1:1) am Samstag, 1. August

02. August 2020, 16:00 Uhr

Maya Gottschling mit einem Doppelpack!

Presseinfo von Daniel Hengst vom SG Gottenheim

SV Gottenheim - FC Wittlingen 3:2 (1:1)

45+1,53 Maya Gottschling, 51. Jana Werz für Heimelf
28. Lisa Berger und 58. Yewon Park für Gäste

SV Gottenheim trifft im Finale auf SG Gengenbach/Zell/Fischerbach, welche gegen SG ESV/PSV Freiburg mit 3:1 gewonnen hat.

Mit Kampf und Wille

SBFV-Pokalhalbfinale: SV Gottenheim – FC Wittlingen am Samstag, 1. August



Gottenheim (dh). Es geht um den Einzug ins Finale und dort, um den Traum, nicht nur die Trophäe in die Höhe zu strecke, sondern das begehrte Ticket für den DFB-Pokal zu ergattern: Am Samstag, 1. August, stehen sich der SV Gottenheim und der FC Wittlingen um 17 Uhr im Halbfinale des SBFV-Pokals gegenüber. „Nach der Corona-Pause ist es völlig offen wer gewinnt, auch wenn wir von vielen als Favoriten gesehen werden“, sagen SVG-Spielertrainerin Larissa Hummel und Co-Trainer Tom Brockhöft. Gespielt wird bedingt durch Corona „vor vollem Haus“, denn alle Karten wurden im Vorverkauf vergeben. Es gibt keine Tageskasse und Einlass ohne Ticket.

„Wir wollen unsere Idee vom Fußball umsetzen und Gewinnen“, diktiert Larissa Hummel nach dem vorbereitenden Testspiel gegen den FC Weisweil. Das Spiel gegen den Landesligisten, das mit Spielerinnen aus dessen zweiten Team ergänzt wurde, war mit dem 9:0-Sieg am vergangenen Sonntag sicher kein Maßstab. „Es ging darum, wieder in eine richtige Wettkampfsituation zu kommen“, so Tom Brockhöft. Die Viererketten standen anfangs noch sehr breit. Nach der Trinkpause habe es besser funktioniert, auch weil die Spielzüge von vor der Corona-Pause wieder besser umgesetzt wurden und das schnelle Spiel aus der Abwehr in die Spitze erfolgreich war. „Für viele sind wir der klare Favorit, auch weil wir in der abgebrochenen Verbandsliga-Saison kein Spiel verloren haben. Vor Corona hätte ich das so unterschrieben. Jetzt haben aber alle wieder bei null angefangen“, sagt der Brockhöft. Keiner wisse, wo der Andere stehe. Die Trainingsvoraussetzungen seien bei allen ganz unterschiedlich gewesen. Die beiden Halbfinale seien ein Wunderpaket, auch die Partie zwischen der SG Gengenbach/Zell/Fischerbach und der SG ESV/PSV Freiburg. Diese wird ebenfalls am Samstag, allerdings um 17.30 Uhr, ausgetragen. „Jeder kann jeden schlagen“, ist sich Brockhöft sicher, der kampfbetonte Spiele erwartet.

„Der Kampfgeist, im Spiel alles zu geben, und der Wille zu gewinnen, werden entscheidend sein“, so der Co-Trainer. „Das Spiel wird sicher auch im Kopf gewonnen oder verloren“, sagt Hummel, die ihren Spielerinnen nochmals den einprägsamen Spruch „Ein Team, ein Weg, ein Ziel“ mitgibt. „Wir erwarten auf jeden Fall einen anderen Gegner als noch in der Verbandsliga im Hinspiel“, so die Spielertrainerin. Beim 5:0-Sieg im Kandertal hatten die Gottenheimerinnen Ende Oktober 2019 klar die Oberhand. „Einige starke Spielerinnen haben den Wittlingerinnen gefehlt“, so Hummel. Jetzt seien sicher auch Verletzungen auskuriert worden. Hummel und Brockhöft erwarten ein völlig anderes Spiel. Im Pokal sei bekanntlich alles möglich und nach der Corona-Pause erst recht. Zusätzliche Motivation für beide Mannschaften ist, der Sieger dieses Halbfinales darf das Finale ausrichten. Bei einem Gottenheimer Sieg wäre das Finale am Samstag, 8. August, die Wittlinger würden bei einem Sieg ihrerseits das Finale eine Woche später als der SV Gottenheim austragen.





Autor: Thomas Rieger

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