14.05.2018

WM in HD und Curved. So ist man mittendrin statt nur dabei

Abbildung 1: Dass die Fußball-Fangemeinde ab Mitte Juni die Spiele in Russland verfolgt, ist jedem klar - aber wo und mit welchem technischen Equipment, das ist noch nicht in allen Haushalten entschieden. pixabay.com © 2247188 (CC0 Public Domain)

Für die perfekte Fußball-WM-Saison braucht es mehrerlei: Das passende Ambiente, die perfekte technische Ausstattung, gute Freunde, die Ambiente und Ausstattung mit einem genießen, und natürlich eine siegreiche deutsche Mannschaft. Vor allem die technischen Highlights sollen in diesem Beitrag im Fokus stehen.

Die HD-Technologie. Für mehr Schärfe

HD steht als Abkürzung für High-Definition. Inhaltlich verstecken sich dahinter leuchtende Farben sowie eine Bild- und Tonqualität, die kaum zu toppen ist. Fünfmal höher ist die Auflösung eines HD-Geräts im Vergleich zu einem SD-Gerät. Für den Fußballfan mit der Idee, sich technisch auf die WM vorzubereiten, heißt das: Mehr Pixel zeigen mehr Details und bringen mehr Qualität. Zum Gerät muss dann auch noch der passende HD-Sender bzw. die passenden HD-Inhalte angeschaltet werden – nur in dieser Kombination ist es möglich, höchsten HD-Genuss zu erhalten. 

Die Curved-Technik. Das steckt dahinter

Sie scheinen der letzte Schrei zu sein: gebogene Flachbildfernseher. Im Fachjargon heißen sie „Curved-TVs“. Wer alt genug ist, sich an die Fernsehgeneration vergangener Zeiten zurückzuerinnern, der bemerkt schnell: So neu ist die Idee dahinter gar nicht. Die ersten Bildröhrenfernseher waren konvex, die neumodische Variante des Curved-TVs ist nun eben in konkaver Form erhältlich. Rein technisch betrachtet bringt die Curved Technik sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich.

Die Vorteile der Curved Technik

Abbildung 2: Die gebogene Form ist das entscheidende Merkmal des Curved-TVs. Dieser soll die Fußballfans förmlich mit aufs Spielfeld ziehen. pixabay.com © ADMC (CC0 Public Domain)

Deutlich entspannter und auch angenehmer ist das Betrachten von Curved-TVs – und zwar wegen ihrer Form. Die konkave Form des Bildschirms, die Curved-TVs auszeichnet, kommt der Wahrnehmung des menschlichen Auges deutlich näher als der klassische Flachbildschirm. Mehr Bildtiefe und ein größeres Bild sind die Vorteile, die der Betrachter der Curved-Technik zuschreibt. Auch die Verluste in punkto Farbe und Kontrast werden vor allen an den Randbereichen minimiert. Ausgestattet sind die modernen Curved-TVs mit allem, was sich das technikaffine Herz wünscht: auch mit der 4K-Auflösung. Was beim Konsumenten – und in diesem Fall beim Fußballkucker vor dem Fernseher bleibt – ist das Gefühl, buchstäblich ins Seherlebnis einsteigen zu können. So mutet das Fußballspiel an wie ein Film in 3D. 

Die Nachteile der Curved Technik

Kritiker führen an, dass Lichtquellen und Reflexionen auf dem gebogenen Display deutlich präsenter sind als auf ebenen Displays. Besondere optische Effekte lasse das Gerät nur dann zu, wenn der Zuschauer direkt vor dem Bildschirm sitzt. Übersetzt für den Fußballfan bedeutet das: Fürs Public Viewing ist das Curved-Modell eher ungeeignet. Für die kleine Fußball-Session im engsten Kreis ist das Modell gerade noch denkbar.

Wie viel Technik braucht der Fußball-Fan?

Der Fußball-Fan braucht sie nicht immer, aber wenn dann muss sie erstklassig sein. Gerne hält er sich direkt auf dem Spielfeld auf, allerdings ist dies mit Blick auf die nahende Fußball-WM in Russland nicht möglich. (Technische) Alternativen müssen her – und die sind nicht immer ganz günstig. Wer sich mit Curved- oder HD-Technologie eindecken möchte, dem bleiben gerade mal sechs Wochen bis zum ersten WM-Startschuss. Wer Probleme hat, die technische Ausstattung finanziell zu stemmen, ist mit einem Schnellkredit gut beraten.

Weitere technische Alternativen (neben HD und Curved) zeigt diese Aufstellung:

Abbildung 3: Im Business-Bereich gehört der Beamer längst zur Standardausrüstung. Darüber werden Präsentationen projiziert. pixabay.com © succo (CC0 Public Domain)

- Beamer. Die Kombination aus Beamer und Leinwand ist besonders beliebt, wenn geplant ist, in großer Runde die Fußball-WM zu verfolgen. Wer plant, in den eigenen vier Wänden oder im Garten ein privates Public Viewing zu organisieren, ist mit der Kombination aus Beamer und Leinwand gut beraten. Sie bietet Platz und einen guten Ausblick. Zu teuer wird diese Anschaffung vermutlich nicht, denn ARD und ZDF (beide Sender übertragen die Spiele) senden in Full HD. Sehr gute Beamer könnten mittlerweile sogar Ultra HD zeigen. Auf die Leinwand kommt das Fußball-Spektakel über den HDMI-Anschluss oder alternativ drahtlos.

- Leinwand.
Um das Fußballspiel über den Beamer schicken zu können, braucht es eine Projektionsfläche. Achtung: Nur wer eine reinweiße und strukturfreie Hausmauer hat, kann diese dafür nutzen, das Fußballspiel über Beamer zu übertragen. In allen anderen Fällen, ist eine Leinwand – möglichst die mobile Variante davon – die bessere Wahl.

- Sound. Ja, Lautsprecher sind meist im Beamer integriert. Nein, ihr Klang ist nicht das, was sich der Fußball-Fan wünscht. Aus diesem Grund ist es ratsam, an den Stereo-Klinkenausgang bessere Boxen anzuschließen oder – wenn das Notebook den Beamer speist – auf Bluetooth-Lautsprecher zu setzen. Achtung: Gerade bei Variante 2 ist es gut möglich, dass sich beim Fernsehen eine Asynchronität zeigt, sprich: Ton und Bild passen nicht zusammen. Das sollte im Vorfeld geprüft werden.

Praxistipp: Bei der Anschaffung von technischem Equipment ist vieles zu beachten – und zwar nicht nur die technischen Daten der Geräte, sondern vor allem auch die Nutzung nach dem 15. Juli, also wenn die Fußball-WM vorbei ist. Idealerweise passen die Geräte auch dann noch zum Nutzerverhalten des Fußball-Fans bzw. seiner Familie oder Mitbewohner.

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