Teammanagerbericht: SC March

Autor: Felix Tritsch

04.11.2018

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Bezirksliga Freiburg | Teammanagerbericht SC March

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Big Points im Heimspiel. SC March bezwingt SG Wasser mit 4:1.
Am 13. Spieltag der Bezirksliga Freiburg gastierte die SG Wasser im Marcher Waldstadion. Bei herbstlichen Temperaturen bekamen die Zuschauer ein packendes Spiel auf Kunstrasen zusehen. Nachdem die Hausherren in der ersten Halbzeit scheinbar alles im Griff gehabt zu haben, gestalteten die Gäste den zweiten Durchgang ausgeglichener. Spätestens der dritte Treffer für den Sportclub sorgte für klare Verhältnisse und die Entscheidung.
Aufstellung:
SC March:
Zäh - Rautenberg, Jund, Fischer - L. Friedrich, Landerer (81.Min. Noiosi), Schopp, Buchmeier, Kampe (58.Min. Groehn) - M. Friedrich, D. Störr (76.Min. Przibylla)
SG Wasser:
Eckmann – Bürkin (80.Min. Gutjahr), Hepp, Bastian (46.Min. Rubione), Kaltenbach – Harter, Seiboth, Bohnenberger (70.Min. Reising) – Gordijenko, Pfau (46.Min. Böttiger), Stolp
Tore: 1:0; 3:1 Störr (20.,71.); 2:0 Schopp (40.); 2:1 Stolp (46.); 4:1 Przibylla (90+5.)
Auf Grund der Tabellenkonstellation hatte die Begegnung für beide Mannschaften eine hohe Bedeutung. Eine Niederlage würde eine der beiden Mannschaften weitere Sorgenfalten im Kampf gegen den Abstieg bereiten.​
Der SC March hatte nach dem trostlosen Auftritt in Wagenstadt zudem einiges gut zu machen. In die Startaufstellung rückten gegenüber der Vorwoche Max Jund und D. Störr. Neben den Langzeitverletzten Hügele, Unger und Kerek musste zudem auf G. Guiman und C. Kranz verzichtet werden.
Schwerer Start, March kämpft sich rein!
Zu Beginn der Begegnung zogen sich die Hausherren tiefer als gewohnt in die eigene Hälfte zurück, so dass die SG Wasser in den ersten 15. Spielminuten dominanter agierte. Torraumszenen blieben in dieser Phase jedoch Mangelware auf beiden Seiten. Nach schwierigem Auftakt fanden die Marcher dann aber besser in die Partie. Der Ball zirkulierte gut durch die eigenen Reihen, was dem Marcher Spiel generell Struktur und Stabilität verlieh. In der 20. Spielminute belohnten sich die Hausherren dann selbst. Max Jund bediente Marc Friedrich mit einem starken Zuspiel. Der Marcher Kapitän scheiterte mit seinem Abschluss an Torhüter Eckmann, doch Dominik Störr drückte den Abpraller aus kurzer Distanz über die Linie.​
Der Treffer verlieh den Marchern zusätzliche Sicherheit. Die SG Wasser dagegen fand selbst überhaupt nicht in die Partie, so dass Tormöglichkeiten im ersten Durchgang nicht verbucht werden konnten.​
In der 40. Spielminute schraubte der Sportclub das Ergebnis in die Höhe. Nach gutem Umschaltspiel flankte Dominik Störr präzise in den Strafraum, wo Christian Schopp mutterseelenallein per Direktabnahme zum 2:0 vollendete.​
Mit 2:0 verabschiedeten sich beide Mannschaften dann auch in die Halbzeitpause.​
Kalte Dusche, SG Wasser ist zurück!
Der zweite Durchgang begann für den SC March denkbar schlecht. Bereits in der 46. Spielminute stellten die Gäste den Anschuss wieder her. Noel Stolps Abschluss von der Strafraumkante wurde noch entscheidend abgefälscht, so dass Matthias Zäh im Marcher Tor keine Abwehrmöglichkeit hatte. Nur noch 2:1 für die Hausherren. In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, in der die Gäste am Ausgleich schnupperten. Der letzte Pass der Gäste oder ein Marcher Bein war dem Ausgleich aber immer wieder im Weg.
„Crouch“ zieht den Stecker!
In der 70. Spielminute versetzten die Hausherren den Gästen den entscheidenden Schlag. Nach einer feinen Kombination steckte Marc Friedrich durch auf Dominik „Crouch“ Störr, der Keeper Eckmann mit einem Beinschuss überwinden konnten. 3:1 die Entscheidung.​
Der Treffer bedeutete gleichsam die Entscheidung, die Gäste waren zwar weiterhin bemüht, doch die Hausherren ließen überhaupt nichts mehr anbrennen. In der Nachspielzeit legte der Sportclub dann sogar nochmal nach. Leon Friedrich bediente Vince Przibylla mit einem feinen Pass in den Lauf mustergültig. Der Marcher Stürmer ließ sich nicht zweimal bitten und vollendete im 1-Gegen-1 sicher zum 4:1.
Ein enorm wichtiger Dreier für den SC March, die sich im Abstiegskampf zunächst ein bisschen Luft verschaffen konnten. Gerade nach der desolaten Leistung in Wagenstadt ist diese Partie Balsam für die Seele und lässt die kommenden Aufgaben mit breiter Brust angehen.​
Bereits am kommenden Sonntag sind die Marcher dann zu Gast in Bad Krozingen.

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