Teammanagerbericht: FC Waldkirch

Autor: Karlheinz Hinn

24.03.2019

FC Waldkirch – TuS Oppenau 2 : 0 ( 1 : 0 )

Verbandsliga Südbaden | Teammanagerbericht FC Waldkirch

Durch einen Arbeitssieg haben die Waldkirch den Anschluss an die Nichtabstiegsränge errungen. Höhere Effektivität beim Ausnutzen der wenigen Torchancen gab den Ausschlag in einem typischen Duell zweier Teams die gegen den Abstieg kämpfen.


Bei herrlichen Frühlingswetter im Elztastadion fanden beide Mannschaften gut ins Spiel. Die Gastgeber hatten durch Vincent Zengerle ihre erste Chance nach 12. Minuten. Seinem Kopfball nach Vorlage von Michael Tischer fehlte die Wucht um Keeper Jose Poveda Torrente vor Probleme zu stellen (12.). Auf der Gegenseite kam Innenverteidiger Markus Bruder in zentraler Position 10 Meter vor dem Tor stehend frei zum Abschluss. Seinem Schuss ging jedoch zur Erleichterung von Waldkirchs Goalie Lukas Lindl deutlich am Tor vorbei (14.). Die Gäste spielten weiter mutig nach vorne und hatte bald ein klares Plus an Eckstößen. Die Waldkircher Defensive machte zwar nicht immer den sichersten Eindruck, ließ jedoch kaum gefährliche Strafraumaktionen zu. Den Angriffsbemühungen des Gastgeber fehlte bis zu 43. Minute ebenfalls die Durchschlagskraft. Fast aus dem Nichts gelang Simon Walter nach genauen Zuspiel von Sandro Rautenberg der Führungstreffer. Gegen seinen platzierten Flachschuss ins rechte Toreck war Poveda Torrente machtlos. Nach dem Seitenwechsel verflachte das Spiel zusehends. Bei den Gastgebern war die Nervosität des unbedingt gewinnen müssen nicht zu übersehen. Die Ortenauer hatten mehr Ballbesitz und sorgten meistens über die linke Seite, über den besten Spieler auf dem Feld, Ali Abdalla für Gefahr. Es fehlte ihnen aber im Sturmzentrum die erforderliche Konsequenz im Abschluss. Teilweise drückten sie die Elztäler tief in deren Hälfte ein, ohne sich dabei hochkarätige Chancen zu erarbeiten. Ein wuchtiger Kopfball von Bruder, bei dem Lindl sich lang machen musste und ein Distanzschuss von Volker Gieringer, der von Angelo Pepe abgeblockt wurde, waren die gefährlichsten Aktionn (60., 62.). Dann wechselte FCW-Trainer Daniel Kreisl Tim Baumer ein, der für mehr Ordnung und Spielqualität im Waldkircher Mittelfeld sorgte. So kam es zu einigen gefährlichen Konterspielzügen, bei denen es die Heimelf verpasste die Vorentscheidung herbeizuführen. Weder Rautenberg, Walter noch der eingewechselte Alexander Hottong gelang dies. Der wieder mal durchgebrochene Abdalla tauchte zehn Minuten vor dem Abpfiff frei vor Lindl auf. Dieser zeigte seine ganze Routine und schnappte dem verblüfften Flügelstürmer den Ball vom Fuß. Mit Anbruch der Schlussminute sorgte Rautenberg nach mustergültiger Vorlage von Walter für die endgültige Entscheidung. Im höchsten Tempo umspielte der den gegnerischen Keeper und netzte ein.

Trainer:
Daniel Kreisl:
Es gelang meinem Team nicht die Nervosität abzuschütteln, so dass ein Spiel auf sehr überschaubaren Niveau entstand. Die höhere Qualität im Angriff machte letztlich den Unterschied aus. Unterm Strich zählen die drei Punkte.

Christian Seger:
Wieder einmal machte mein Team ein gutes Spiel und holte sich viel Lob für ihren Einsatz und Moral. Es fehlte wie so oft die Torabschlussqualität. Die Tabellenstände beider Teams spiegelt esich über weite Strecken der Begegnung im Spielniveau wieder.

Tore:
1:0 Simon Walter (43.)
2:0 Sandro Rautenberg (90.)

Schiedsrichter: Dario Litterst (Rielasingen-Worblingen)

Zuschauer: 160

Aufstellungen:
Waldkirch: Lindl, Zengerle, Müller, Schultis (66.Baumer), Rieger, Scheer, Armbruster, Tischer (61.Frassica), Walter, Pepe (75. Hottong), Rautenberg (90.Matt)

Oppenau:
Poveda Torrente, Treyer (46. Huber), Bruder, Schindler, Schmeier, Keller, Gieringer, Kimmig (68. Soaita), Seger, Abdalla, Müller


Vorschau:
Am Samstag steht für die Elztäler die lange Anreise zum ehemaligen Regionalligisten SC Pfullendorf an. Anpfiff in der GEBERIT-Arena ist um 15.30 Uhr. Der Mannschaftsbus fährt um 12.00 Uhr am Elztalstadion los. Es sind noch Plätze frei.

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