Teammanagerbericht: SG Winden

Autor: Alexandra Wehrle

07.04.2019

Geduldsspiel am Ende gewonnen!

Bezirksliga Freiburg | Teammanagerbericht SG Winden

Die SG Winden/Simonswald hat ihr Spiel am Samstagabend verdient gewonnen. Geduld war das oberste Gebot, denn das sagt am Besten aus, was bei diesem Spiel gefragt war.

Die SG Winden/Simonswald ging mit sehr viel Motivation in das Spiel gegen den PTSV Jahn Freiburg. Gegen diese Mannschaft musste man das Einzigste Unentschieden in der Meisterschaft und eine Niederlage im Pokal hinnehmen, dies war Grund genug, dieses Spiel unbedingt gewinnen zu wollen.


So begannen die Mädels auch das Spiel, eine Umstellung des Trainers auf eine Dreierkette zeigte klar, dass man hier offensiv spielen wollte und so dem Gegner keine Chance lassen wollte. Die erste Halbzeit hatten die Elztälerinnen gefühlt 90 % Ballbesitz. Der PTSV hatte wohl eine klare Vorgabe, hinten zu machen und vorne auf Konter setzen. Die ersten 45 Minuten spielten nur die SG Damen, man versuchte mutig nach vorne zu spielen, schaffte dies auch die meiste Zeit, allerdings fehlte am Ende das Tor. Die Freiburgerinnen standen die meiste Zeit mit 11 Spielerinnen tief in ihrer eigenen Hälfte, was es sehr schwer machte, das Bollwerk zu knacken. Chancen auf Seiten des PTSV waren eine Fehlanzeige, wurde der Ball nach vorne geschlagen, stand die Abwehr sicher und konnte jede Konterchance frühzeitig beenden. Chancen zum 0:1 waren da, allerdings fehlte das notwendige Glück, bzw. 11 Gegenspielerinnen schafften es den Ball vorm Torabschluss zu klären.

In der Halbzeit war dann klar, Geduld wird gefragt sein. Ruhig weiter spielen, dann wird das mehr als verdiente Tor fallen. So kam es in der 48 Minute, Lea Herr spielte einen perfekten Ball auf Marie Thoma, welche den Ball ganz cool zum 0:1 an der Torhüterin vorbei schoss. Das Spiel in der Folgezeit war dann ein bisschen ein anderes als in der ersten Halbzeit. Die Freiburgerinnen versuchten mehr nach vorne zu spielen, bzw. hauten den Ball nach vorne, in der Hoffnung, das dort eine Spielerin an den Ball kommt und somit einen Konter beenden kann. Die Abwehr der SG ließ trotzdem kaum Konterchancen zu, allerdings schaffte man es auch nicht mehr, schöne Spielzüge nach vorne auszuspielen. Man verlor nun öfters den Ball im Mittelfeld und die Zweikämpfte wurden von den Freiburgerinnen vermehrt gewonnen. Unsere Torhüterin hatte trotz allem kaum etwas zu tun, höchstens es wurden Bälle der eigenen Spielerin nach hinten gespielt.

Gegen Ende der zweiten Halbzeit spielte dann wohl auch der Kopf der SG Damen eine große Rolle, man wusste, ein Tor der Freiburgerinnen und man hat wieder ein Unentschieden, was man mit allen Mitteln verhindern wollte. Man verstärkte die Abwehr und stellt auf eine Viererkette um, so dass die hohen Bälle frühzeitig geklärt werden konnte. Was bis zum Abpfiff verdientermaßen auch gelang.

Fazit: Ein mehr als verdienter Sieg für die SG Damen und ein großer Schritt in Richtung Meisterschaft. Der PTSV stand sehr tief und machte es den SG Damen so schwer, die Spielzüge bis zum Ende auszuspielen und ihr eigenes Offensivspiel zu zeigen. Trotz allem, war der Sieg am Ende mehr als verdient, da sich Freiburg mehr auf die Defensive konzentrierte und die Spielerinnen um Trainer Marco Riesterer das Spiel machten und somit auch verdient 0:1 gewannen.

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