Teammanagerbericht: SG Winden

Autor: Alexandra Wehrle

14.04.2019

1.Halbzeit FLOP / 2.Halbzeit TOP!

Bezirksliga Freiburg | Teammanagerbericht SG Winden

Am Ende verdient man gegen die Reserve aus Gottenheim mit 5:1. Das Ergebnis täuscht allerdings zuerst, da die erste Halbzeit der SG Damen alles andere als gut war, allerdings zeigte man in der zweiten Halbzeit, warum man aktuell in der Bezirksliga ganz oben steht.


Die erste Halbzeit ist schnell zusammen gefasst: die SG Winden zeigte zu wenig Laufbereitschaft, die Zweikämpfe wurden viel zu schnell verloren und es fehlte die Durschlagkraft nach vorne. Gottenheim dagegen zeigte Leidenschaft und vor allem Laufbereitschaft, sie gingen im Mittelfeld mit zwei oder drei Spielerinnen gegen die ballführende Gegenspielerin und unterbanden dadurch immer wieder die Angriffe der SG Damen. Die Damen aus Winden schienen nicht richtig auf dem Platz zu sein, woraufhin man in der 26. Minute das 0:1 durch einen Elfmeter hinnehmen musste. Unsere Torfrau Lorain Schmidt zeigte in der ersten Halbzeit zweimal ihr Können und verhinderte, dass man mit 0:2 in die Kabine musste.

Die Halbzeitansprache des Trainers zeigte dann Wirkung. Es war klar, dass wenn man so weiter spielt, dieses Spiel verlieren wird. Gleich in der 47.Minute konnte man durch Lena Dick den Ausgleich erzielen, was für die Windener Damen sehr wichtig war. Man zeigte daraufhin ein ganz anderes Gesicht. Die Zweikämpfe wurden angenommen, man sah schöne Spielzüge nach vorne und zeigte nun, dass man spielerisch dieses Spiel gewinnen kann. Gottenheim musste aufgrund ihrer hohen Laufbereitschaft im ersten Durchgang einen Gang zurück fahren, die SG Damen dagegen konnten in der zweiten Halbzeit aufdrehen. In der 64.Minute konnte man durch Marie Thoma mit 2:1 in Führung gehen, allerdings wusste man, das man nachlegen muss, damit die Punkte sicher im Elztal bleiben. Eileen Recktenwald, Lena Dick und wieder Eileen Recktenwald markierten am Ende den Endstand von 5:1. Bei allen Toren zeigte man, wie gefährlich man in der Offensive ist, die schnellen Außen brachten die Bälle immer wieder gefährlich in den 16er, von der Abwehr schalteten sich die Außen immer wieder mit ins Offensivspiel ein, aus dem Mittelfeld heraus, spielte man perfekte Pässe in die Spitzen und zeigte schönen Kombinationen, weshalb am Ende das Ergebnis hoch verdient ist. In der Defensive gab es keine größeren Aufreger mehr und man stand hier wiederum sicher.

Fazit: Ein hoch verdienter Sieg und ein weiterer Schritt in Richtung Meisterschaft.

An dieser Stelle wünschen wir der Gottenheimer Spielerin, welche sich unglücklich kurz vor Schluss beim Aufkommen nach einer Kopfballabwehr schwer verletzte, gute Besserung und hoffen, dass es doch nicht so schlimm ist wie es aussah.

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