Teammanagerbericht: SG Winden

Autor: Alexandra Wehrle

24.09.2020

Sehr enttäuschender Auftakt!

Landesliga 1 | Teammanagerbericht SG Winden

Die Voraussetzungen im ersten Saisonspiel waren sehr gut. Man hatte mit sieben Wochen Vorbereitung genügend Zeit, um an allen notwendigen Grundlagen zu arbeiten. In den Vorbereitungsspielen konnte man gegen sehr gute Teams, z.B. gegen Gottenheim und Hofstetten durch eine sehr gute kämpferische und taktische Vorstellung überzeugen. In Neukirch zeigte man spielerische Qualitäten, vor allem immer wieder durch gefährliche Pässe in die Tiefe. Es sah somit alles gut aus, bzw. man wusste, dass man auf dem richtigen Weg ist, auch die Einstellung vor Beginn des Spiels passte.


Dann der Anpfiff um 17 Uhr – und alles war weg. Fast die gesamte Mannschaft lies alles vermissen. Man zeigte keine Laufbereitschaft, der Gegner hatte genügend Zeit die Bälle anzunehmen und weiter zu spielen, man störte kaum bei der Ballannahme, geschweige denn, man wollte den Ball (so sah es zumindest für alle außerhalb des Spielfeldes aus). Mahlberg überzeugte keineswegs, allerdings wurde es ihnen sehr leicht gemacht, so war es nicht überraschend, dass die Gäste mit einer 2:0-Führung in die Pause gingen, dies mit zwei Torschüssen.

In der zweiten Halbzeit sah man den SG Damen dann an, dass sie wollen. Sie versuchten zu kämpfen, in das Spiel hinein zu kommen, allerdings blieb dies erfolglos. Es ging einfach nix, selbst ein Elfmeter in der 80 Minute hämmerte Alexandra Wehrle gekonnt über das Tor. Genau dies spiegelte das gesamte Spiel. Dinge, die sonst funktionieren, klappten an diesem Tag nicht mal im Ansatz. Man hatte im gesamten Spiel keine richtige Torchance, man ließ alles vermissen, was man sich vorgenommen hatte und so ging die Niederlage vollkommen in Ordnung. Der Trainer konnte im Nachhinein nur zwei Spielerinnen benennen, welche ein gutes bis sehr gutes Spiel abgeliefert haben Dies waren unsere Torfrau Lorain Schmidt und Linksaußen Vanessa Groß. Da man ein Spiel nur zu elft gewinnt, fehlen bei dieser Rechnung leider 9 Spielerinnen.

Es gilt nun, die Fehler zu analysieren und am Samstag ein komplett anderes Gesicht zu zeigen. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie es kann, es muss nun nur umgesetzt werden.

Kommentieren