Teammanagerbericht: SG Winden

Autor: Alexandra Wehrle

28.09.2020

Genau die richtige Reaktion gezeigt!

Landesliga 1 | Teammanagerbericht SG Winden

Am Samstag Abend stand das zweite Punktspiel in Sand auf dem Plan. Die letzten Spiele in Sand beendete man mit 9:0 und 7:0, somit sprachen die letzten Ergebnisse nicht gerade für ein ausgeglichenes Spiel auf welches man sich als Spielerin freut. Trainer Michael Kuhn stellte die Damen nach dem sehr enttäuschenden ersten Spiel allerdings taktisch sehr gut ein, er als Trainer, zum ersten Mal bei diesem Gegner, fuhr nicht dahin um eine Klatsche abzuholen, sondern um die Damen aus Sand ordentlich zu ärgern.


So begann man das Spiel, man wusste, nur mit Disziplin, konsequent geführten Zweikämpfen und einem perfekten Defensivverhalten, hat man hier eine Chance um zu bestehen. Leider musste man schon in der 7.Minuten das Führungstor durch einen Fernschuss für die Heimmannschaft hinnehmen.
Wer jetzt dachte, dass die Mannschaft aus Winden sich so schnell geschlagen gibt, hatte sich schwer getäuscht. Von der Torfrau bis zur Stürmerin zeigten alle, das sie hier nicht untergehen wollen, man war eng an den Gegenspielern dran, versuchte diesen keine Zeit zu lassen um ihr Spiel aufzuziehen. Die Spielstärke dieser Mannschaft war sofort erkennbar, allerdings hatten sie nicht damit gerechnet, das sie auf eine solch energische Gegenwehr stoßen. Die erste Halbzeit hatte Sand deutlich mehr vom Spiel, immer wieder hatten sie gute Aktionen nach vorne, jedoch kamen sie nicht dazu die Chancen bis zum Ende auszuspielen, was der Verdienst der gesamten Windener Mannschaft war. Man hatte sogar in der ersten Halbzeit Pech, als ein Freistoß von A.Wehrle von der Latte nach unten abprallte, jedoch leider vor die Torlinie.

So ging es mit einem knappen Rückstand in die Pause. Was die Damen aus Winden dann in der zweiten Halbzeit zeigten, war extrem stark. Man setzte den Gegner nun teilweise sogar unter Druck, so das auch wir immer mehr Spielanteile hatten. In der 73.Minute dann ausgelassene Freude, Lara Fleig spielte, eher unfreiwillig, auf Nadja Kölblin, diese fackelte nicht lange und schoss den Ball platziert in die rechte untere Ecke, unhaltbar und so stand es völlig verdient, 1:1. Der Rest des Spieles, eine Mentalitätsangelegenheit, welche die Damen souverän bestanden, sie ließen nix mehr zu, wenn doch, war Lorain Schmid im Tor zur Stelle.

Fazit: Ein durchaus nicht erwarteter, aber höchst verdienter Punkt. Die gesamte Mannschaft zeigte eine Leistung wie sie als Reaktion auf letzte Woche besser nicht hätte sein können. Man war 96 Minuten konzentriert, taktisch extrem diszipliniert, lies den spielstarken Gegenspieler keinen Raum, zeigte ein Zweikampfverhalten und Laufbereitschaft, wie es gegen solch eine Mannschaft (und natürlich auch andere) wie Sand notwendig ist und schaffte es, vor allem in der zweiten Halbzeit, selbst noch Akzente nach vorne zu setzten.

So muss es weiter gehen, dann steht dem ersten Dreier nix mehr im Wege.

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