Teammanagerbericht: Sportfreunde Hügelheim

Autor: Andreas Duttlinger

06.04.2015

Evtl. Zwei Punkte verschenkt

Am Osterwochende trafen sich die Sportfreunde und der SV Au-Wittnau zum Spitzenspiel in der Kreisliga B4. Bei regnerischem Wetter entwickelte sich sofort ein munteres Spiel in dem sich unsere Mannschaft zu Beginn entschlossen und siegesgewillt präsentierte. So dauerte es auch nicht lange bis sich die Anhänger über den ersten Treffer freuen konnten.
Nach einer schönen Einzelleistung von Kevin Marget bediente Manuel Pleuler den durchgestarteten Serdar Dalsar und dieser versenkte das Leder humorlos im Wittnauer Gehäuse. Das frühe Führungstor hätte unserer Mannschaft Sicherheit geben sollen, doch das Gegenteil war der Fall. Au-Wittnau wurde stärker und erarbeitete sich einige Chancen. Schlussmann Stehr konnte viele der Möglichkeiten mit sehenswerten Paraden entschärfen, doch nach 30 Minuten war es dann soweit: Durch einen schönen Distanzschuss von Mittelfeldspieler Menner kamen die Gäste zum Ausgleich, zu dem Zeitpunkt auch keineswegs unverdient. So ging es mit einem 1:1 in die Pause, es war also Spannung geboten für die zweite Halbzeit.
15 Minuten nach dem Pausentee konnten die Gäste sogar den 1:2 Führungstreffer erzielen, nach einem katastrophalen Fehlpass im Mittelfeld ließ sich Leupolz nicht zweimal bitten und netzte frei vor dem machtlosen Keeper Stehr ein. Unsere Mannschaft war von dem Gegentreffer überhaupt nicht geschockt und zeigte eine Trotzreaktion. Schon wenige Minuten danach markierte Palm mit einem abgefälschten Schuss den viel umjubelten und verdienten 2:2 Ausgleich.
Es war schon vor dem Spiel klar, dass uns ein Punkt gegen den Tabellenführer nicht wirklich weiterhelfen würde und unsere Mannschaft spielte im weiteren Verlauf voll auf Sieg. So kamen wir zwangsläufig auch zu hochkarätigen Chancen die leider nicht genutzt wurden. Infolgedessen war ein Dreier leider nicht drin, die gezeigte Leistung mit einem verletzungsgeplagten Kader war aber äußerst zufriedenstellend, phasenweise fehlte einfach das notwendige Quäntchen Glück.
 
Autor: Victor Adolf


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